Pushpak Ramayana Buch 7Zurück WeiterNews

Canto 124 - Die Tugenden des Ramayana

Dieses Epos endet mit dem Uttara. Es wird von Brahma geehrt, wurde von Valmiki gedichtet, und existiert als beste Geschichte von allen unter dem Namen Ramayana. Wie zuvor ließ sich Vishnu, der die drei Welten umschließt mit allen beweglichen und unbeweglichen Dingen darin, wieder im Land der Unsterblichen nieder. Seitdem lauschen die Götter, Gandharvas und großen Rishis im Himmel mit Entzücken jeden Tag dem Poem des Ramayana. Zur Sraddha Zeremonie sollten die Weisen daraus zitieren, denn es ist so heilig wie die Veden, beseitigt alle Sünden und verlängert Leben und Glück. Wer nur einen einzigen Vers dieses Gedichtes liest, erhält einen Sohn, auch wenn er bis dahin keinen hatte. Jemand ohne Reichtümer wird diese erhalten, und die Menschen werden von Sünde befreit. Wenn die Menschen nur ein Sloka lesen, werden sie von allen Sünden gereinigt, die sie an einem Tag begehen. Kleidung, Kühe und Gold sollte demjenigen verliehen werden, der dieses Gedicht singt, denn wenn er zufrieden gestellt ist, sind es auch alle Götter. Wer die Geschichte des ein langes Leben verleihenden Ramayana liest, ist geehrt in dieser Welt und auch im Land der Toten mitsamt seinen Söhnen und Enkelsöhnen. Wer das Ramayana am Morgen, Mittag oder Abend liest, wird niemals ermüden. Die malerische Stadt Ayodhya blieb menschenleer für viele, lange Jahre. Doch unter der Herrschaft des Königs Rishava wurde sie wieder belebt(1). Prachetas Sohn, Valmiki, komponierte dieses Gedicht, welches langes Leben verleiht, zusammen mit der zukünftigen Geschichte der Gottheit und dem Uttara Kandam. Und Brahma war damit einverstanden.

OM.


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(1) H.P.Shastri:...wird sie wieder belebt werden...